Atlan 695: Flucht aus dem Adlerhorst




Atlan 695: Flucht aus dem Adlerhorst

Beitragvon Goettrik » 16.08.2018, 18:53

Atlan 695: Flucht aus dem Adlerhorst ; In den Fängen Yog-Mann-Yogs / von Peter Griese


Handlung:
Der Sternentramp Colemayn ist auf dem Planeten Crynn erschienen. Am Ufer eines Flusses in der Nähe des PYRAMIDONS hat er sein Lager aufgeschlagen und verbring seine Zeit damit, mit einer einfachen Angel Fische zu fangen. Außerdem hat er Flora Almuth, Arien Richardson und ihre Mitstreiter informiert, dass sich Atlan in der Gewalt Yog-Mann-Yogs befindet. Er wird von der Stählernen Horde in ihrem Hauptquartier, dem Adlerhorst festgehalten.

Auf dem Weg zum Lager Colemayns erlebt Arien Richardson eine seltsame Vision in der er von einer unheimlichen kopflosen Gestalt angegriffen wird.

Colemayn fordert nach dem Ende der Vision, dass Arien Richardson mit seiner Galaktischen Feuerwehr eine Befreiungsaktion für Atlan organisiert.


Atlan ist seit Wochen Gefangener des Herrschers des Sektors Janzonborr und hat jedes Zeitgefühl verloren. Die Facette von Janzonborr alias Yog-Mann-Yog hält den Arkoniden weiterhin für einen Abgesandten des Erleuchteten aus dem Nukleus von Alkordoom. Er will Atlan verhören und plant ihn zum neuen Kommandeur seiner Stählernen Horde zu ernennen.

Zuvor muss der Arkonide jedoch drei Testkämpfe für die Facette bestehen. Der erste Zweikampf führt ihn in den Kampf gegen ein Kunstwesen, dass an die Hydra aus der griechischen Mythologie erinnert. Den zweiten Zweikampf führt Atlan gegen eine kopflose Gestalt, die so wirkt als würde sie aus schwarzem Gummi bestehen. Die Gestalt stellt sich dem Arkoniden als ein Handlanger vom Planeten Zuynam mit den Namen Klecks vor. Atlan gewinnt beide Zweikämpfe, weil die Kunstwesen ihn bewusst gewinnen lassen, da sie spüren, dass der Arkonide in Wahrheit ein Gegner des Erleuchteten und seiner Stellvertreter wie der Facette Yog-Mann-Yog ist. Im dritten und entscheidenden Testkampf muss sich der Arkonide im Kampf gegen Yog-Mann-Yog selbst durchsetzten.

Zu Atlans Überraschung stellt sich die Facette von Janzonborr als ein 2,50 Meter großer extrem übergewichtiger Mann mit schütterem Haar heraus. Er wirkt nicht wie ein ernstzunehmender Gegner im Zweikampf. Tatsächlich wird er schnell von Atlan besiegt. Yog-Mann-Yog fordert Atlan auf, ihn zu erschießen. Dieser zögert zunächst, tut es dann aber doch. Die Leiche der Facette ist noch beim Umkippen, während wenige Meter entfernt, ein Zwilling Yog-Mann-Yogs scheinbar aus dem nichts erscheint. Als sich der zweite Yog-Mann-Yog vollständig manifestiert hat, löst sich die Leiche des ersten Yog-Mann-Yog in Rauch auf. Die Facette erklärt Atlan, dass diese Verdoppelung mit Wiederbelebung immer geschieht, wenn es jemanden gelingt, sie schwer zu verletzen.


Arien Richardson startet schließlich eine Rettungsaktion für Atlan, obwohl er ihn kaum kennt. Er stößt mit der VIRGINIA, dem neuen Flaggschiff der Galaktischen Feuerwehr, zum Adlerhorst vor. Die Besatzung besteht aus Freiwilligen, die als die Besten ihres Fachs gelten. Auch Technik und Bewaffnung des Schiffs gelten als das Beste und Neueste, das den Celestern zur Verfügung steht. Da sich die VRIGINIA dem Adlerhorst im Schleichflug nähert, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, bleibt der Besatzung Zeit sich intensiv mit dem Schiff vertraut zu machen.

Als Atlan und seine Mitstreiter erfahren, dass sich die VIRGINIA dem Adlerhorst nähert, beginnen sie ihre Flucht systematisch vorzubereiten. Dank der Hilfe des Handlangers Klecks gelingt es ihnen, sich aus der Gewalt Yog-Mann-Yogs zu befreien, einen Kampfjäger zu kapern und sich in den freien Weltraum abzusetzen. Dort werden sie im Rahmen eines flugtechnischen Husarenstücks vom Flaggschiff der Galaktischen Feuerwehr an Bord genommen. Bevor Yog-Mann-Yog die Verteidigung des Adlerhorsts organisieren kann, ist die VIRGINIA bereits entkommen.

Handlungszeit: 3818 n. Chr.


Anmerkungen:
Peter Griese hat die beiden Handlungsebenen dieses Abschnitts der Atlan-Serie erfolgreich zusammengeführt. Wenn auch manches Puzzlestück so wirkt, als hätte man es mit dem Holzhammer passend gemacht. Unterhaltsam ist der Roman allemal.
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